Geld sparen beim Bogenschießen?

Geld Sparen beim Bogenschießen?
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Klassisches Bogenschießen, Blankbogenschießen, traditionelles, instinktives oder intuitives Bogenschießen und tausend Quellen, die alles wissen. Menschen, die sich für Bogen und Pfeil interessieren, können heute leicht den Überblick verlieren.

Bogen und Pfeil sind beinah so alt wie die Menschheit selbst. Die einfachste und ursprünglichste Methode, nämlich auf ein Ziel zu fokussieren und die Bogensehne mit dem Pfeil zu einem Punkt ans Gesicht zu ziehen und den Schuss zu lösen, funktioniert immer noch.

Man kann grundsätzlich zwei Arten des Bogenschießens unterscheiden: Schießen ohne Visier und Schießen mit Visier. Ob das Visier eine auf dem Bogen montierte Vorrichtung ist, oder ob die Pfeilspitze, Markierungen auf dem Bogen o. Ä. bewusst als Visier dienen, ist einerlei.

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Gute Bogenschützen, Bogenjäger, praktisch orientierte „Gebrauchsbogenschützen“ oder „Survival-Schützen“ können Ziele ohne Visier treffen, wie Byron Ferguson es beschreibt. Durch richtiges Training erstellt unser Gehirn ein Programm für jede Aufgabe, jede Situation und jedes Ziel; es berücksichtigt Parameter, die wir nicht bewusst wahrnehmen, wägt ab, korrigiert und, wenn wir den Pfeil lösen, fliegt er unweigerlich ins Ziel.

Nur so kann man auch bewegliche Ziele konstant treffen oder blitzschnell auf eine jagdliche Situation reagieren. Deshalb packte mich die Liebe zum Langbogen, als ich als Bub Errol Flynn als Robin Hood oder Lex Barker als Tarzan im Film sah, diese Bogenschützen konnten nicht lange die Distanz schätzen, genau zielen und gemächlich einen Pfeil schießen, nein, sie mussten schnell und sofort treffen. Wenn sie ein Ziel fixierten, gleichgültig, ob es sich bewegte oder nur kurz zu sehen war, konnten sie treffen – das wollte ich können. Das hieß, mit einem adäquat starken Bogen von mindestens 50 lbs. und schweren Jagdpfeilen zu schießen, auch wenn die meisten anderen Schützen leichte Turnierpfeile verwendeten.

Geld sparen beim Bogenschießen?
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Immer schon interessierte ich mich für die Rolle des Bogensports im Entertainment und für die Bogenjagd. Ich begann Anfang der 1990er-Jahre, Showschützen wie Fred Bear, Kenneth und Walter Wilhelm, Ande Vail, Hugh Rich, Ted Kramer, Howard Hill und Ben Pearson zu studieren, John Schulz, Bob Markworth, Randy Oitker und Byron Ferguson. Ich sehe Trick- und Showschützen, die ihr Publikum verblüffen, als in einer Tradition stehend mit legendären Bogenschützen von Odysseus bis Robin Hood.

In den 1990er Jahren, als mein Interesse keimte, musste man Filme die Show-Schützen und Schießtricks zum Inhalt hatten suchen; alte, hundertmal überspielte Videobänder aus den USA waren das und sie waren teilweise so verschwommen, dass man meinte einen frühen Zeichentrickfilm anzusehen. Heute gibt es unzählige wundervolle Clips auf Youtube, viele der alten Filme findet man in bestmöglicher Qualität. Ich habe mir effektives Bogenschießen durch das studieren der Filme von Howard Hill, Byron Ferguson, John Schulz, Fred Bear, Ben Pearson und G. Fred Asbell angeeignet.

Vertrauen sie nur Lehrern, die wissenschaftlich und professionell argumentieren. Fragen sie nach. Hat ein Trainer oder Guru für seine Methode, für seine Art etwas zu tun, keine wissenschaftlich anerkannte und logische Erklärung, sind sie einem Scharlatan auf den Leim gegangen. Jüngst sprang mir das Inserat eines diplomierten Sport-Wissenschaftlers auf Facebook ins Auge. In wissenschaftlich geschminkten, aber in der Tat authentisch pseudowissenschaftlichen Begriffen, bot der Wissenschaftler an: „Instinkte“ und deine „Gesundheit“ mit dir zu trainieren.

Instinkte trainieren? Gesundheit trainieren?

Auf meine Anfrage, welche Instinkte denn speziell trainiert werden könnten, in den angebotenen Coachings, teilte der Mann mit, „das erfährst du beim Workshop“. Nun, ich möchte hier nicht weiter gehen. Wie schwierig die wissenschaftliche Unterscheidung allein von „Instinkten“ und „Reflexen“ ist, kann man leicht herausfinden. Täglich gibt es neue Erkenntnisse im Verstehen der äußert komplexen Arbeit unseres Gehirns; beim Bogenschießen helfen keine „Instinkte“ auch nicht „Authentizität“, sondern sinnvolles Training. Gar nicht viel, aber nach einer bewährten Methode, ohne Humbug und religiöse, energetische, pseudowissenschaftliche oder feinstoffliche Anwandlungen.

Geld sparen beim Bogenschießen?
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Es ist nichts Esoterisches am Bogenschießen. Kein ES, welches für uns schießt, keine unbekannten Mächte, die den Pfeil ins Ziel führen. ES sind wir, die schießen, die gut abgestimmte Ausrüstung und sie. Konstantes Treffen hängt von der Qualität unseres Trainings und Stils ab. Bis auf die Möglichkeit von gelegentlichen Glückstreffern hängt unser Schießen, unser Erfolg, von der Anwendung und dem Training einer möglichst einfachen und reproduzierbaren Form ab.

Lassen Sie sich nichts einreden, „Meditatives Bogenschießen“ oder „Finde dich selbst“-Seminare sind nur Hülsen und Versprechen. Ob Sie einen Dartpfeil werfen, einen Golfschläger schwingen oder mit einer Pumpgun auf herabfallende Tannenzapfen schießen, ob Sie Messer werfen oder einen Basketball in einen Korb – es ist identisch mit dem Bogenschießen; Sie fokussieren auf einen Punkt, richten Ihren Körper entsprechend aus, und, nach einigen Versuchen treffen Sie Ihr Ziel, sofern Sie sich konzentriert haben, immer. Das ist ein gutes Gefühl und benötigt keine Esoterik oder Spiritualität.

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Eine einfache Möglichkeit, Humbug zu erkennen: Trainer, die ihnen sagen, alles wäre okay, Sie müssten ES nur fühlen. ES stimmt, man kann im Bogenschießen in einen Flow-Zustand geraten, in eine Dimension, in der man kein Ziel verfehlen kann, das ist eine Folge der Automatisierung Ihres Schießens, Ihres unbewussten Timings, des Muskelgedächtnis; Kyudo basiert auf diesem Prinzip. Meiner Ansicht nach genügt es, wöchentlich ein Dutzend Pfeile zu schießen; ein möglichst reduzierter Schießstil ist der Weg zu konstantem Schießen und daraus ergibt sich das Treffen.

Wenn Sie sich dem Training hingeben und fokussieren, ist Bogenschießen automatisch meditativ. Lesen Sie Das Buch der Fünf Ringe von Miyamoto Musashi, was er über die Haltung im Schwertkampf sagte, gilt auch für Bogen und Pfeil – die „Haltung der Nichthaltung“. Seien Sie ungezwungen und locker, nur so können Sie sich jeder Situation anpassen und einen sicheren Schuss lösen.

In Become the Arrow legt Byron seine einfache und leicht erlernbare Become-the-Arrow-Methode offen.  Byron Ferguson sagte mir einmal: “The center of an aspirin tablet is exactly the same size as the center of a beach ball. Always shoot at the center.”

Welchen Bogentyp Sie bevorzugen, Recurvebogen, Langbogen, Hybridbogen, Compoundbogen, Hornbogen, ist nur eine Frage Ihrer Präferenz, Sie müssen sich wohlfühlen mit Ihrer Ausrüstung, Sie müssen ein gutes Gefühl haben, wenn Sie Ihren Bogen berühren, wenn Sie die Federn Ihrer Pfeile im Köcher rascheln hören.

Also, möchten Sie Geld sparen beim Bogenschießen, dann müssen Sie kritisch sein und „esoterisch“ anmutende Angebote meiden. Sie brauchen auch keine teure Ausrüstung um Bogenschießen zu lernen. Günstige  Bögen gibt es ab ca. € 55.- (beispielsweise von Arc-Rolan,  Frankreich (PSE-Snake), mehr als 3 bis 6 gute Carbon oder Alu-Pfeile, einen Köcher, Schießhandschuh oder Fingertab, Unterarmschutz, und einen 80 x 80 Pfeilfang aus Schaumstoff. Diese Erstausrüstung sollten Sie um weniger als € 300.- auftreiben können. Lernen Sie schießen mit einem professionellen Trainer, vertrauen Sie niemals blind einer „Vereins-Meinung“ oder Hörensagen-Weisheiten. Recherchieren Sie selbst! Auch unter den Bogensport-Anbietern gibt es Wölfe im Schafspelz, man kann sie aber nur während der richtigen Mondphase genau erkennen. Oft sind die allzu naturverbundenen Gurus auf der dunklen Seite der Macht und wissen es nicht. Shoot Straight!

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Henry Bodnik: Bogensport. Geheimnisse des instinktiven Bogenschießens. Feel the Spirit!

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愚蠢的弓和箭。

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箭长!拉距!选择准确,合适的箭长对每个射手都是最重要的安全事项之一!如果没有准确的箭长,不仅仅会影响射箭的准度,而且还会给自己和他人带来人身危险!小编今天的任务就是介绍如何测量出准确,合适的箭长,理解这些基础知识后,就可以选择合适的产品了,买箭截箭拉。
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Bogenschießen in Wien – Bogenschießen lernen – Events

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Bogenschießen in Wien - Bogenschießen lernen
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Nicht erst seit Legolas aus “Herr der Ringe” und Katniss Everdeen aus “Tribute von Panem” sich von der großen Leinwand direkt in unsere Herzen geschossen haben, liegt Bogenschießen im Trend. Lernen Sie diesen Sport bei einem 90-minütigen Seminar mit Show-Schützen Peter O. Stecher besser kennen.

Bogenschießen mit Peter O. Stecher

Archery School – Werde zum Pfeil

Robin Hood, Legolas, Oliver Queen und Katniss Everdeen – alles bekannte Figuren der Popkultur, die eines ganz besonders gut können: mit Pfeil und Bogen umgehen! Möchten Sie diese alte, aber keineswegs verstaubte, Kunst kennenlernen und einmal in die Rolle eines legendären Helden schlüpfen? Dann schnappen Sie sich dieses Angebot: 90 Minuten Seminar für Sie selbst oder in einer netten Vierer-Gruppe mit Ihren Freunden oder der Familie unter der Leitung Show-Schützen und Buchautors Peter O. Stecher!

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Bogenschießen ist eine der ältesten Sportarten, die der Mensch ausübt. Dabei werden viele Fähigkeiten geschult, die wir im Alltag benötigen. Ganz besonders wichtig ist Konzentration: Die Fähigkeit sich auf das Ziel und den Weg zum Ziel zu fokussieren. Hinzu kommt innere Ruhe, denn nur wenn nebensächliche Gedanken ausgeblendet werden können, trifft man das Ziel. Doch nicht nur der Geist wird beansprucht – auch die Körperhaltung ist beim Bogenschießen wichtig. Mit dieser einzigartigen Kombination aus geistiger und körperlicher An- und Entspannung sollen außerdem die Stressresistenz und das Selbstbewusstsein gesteigert werden. Wer sich mit Pfeil und Bogen auspowert, wird im Alltag ausgeglichener!

Bogensport-Messe Wels Lumenok-Model Tanja Baumgartner & Bowman Peter O. Stecher

Coach Peter O. Stecher Bogenexperte, Coach, Autor und Stunt-Bogenschütze Peter O. Stecher vermittelt in seinen Workshops, die er seit 1995 durchführt, Wissenswertes und Historisches zu Bogen und Pfeil, und einen leicht erlernbaren, klassischen Schießstil nach Byron Fergusons „Become the Arrow“-Methode. Flüssige, natürliche Bewegungen und Konzentration auf ein Ziel lenken den Pfeil. Der Bogenschütze wird mental eins mit dem Pfeil – wird zum Pfeil. Als Verfasser und Herausgeber von Bogenliteratur, Artikeln in Sportzeitschriften, Promotor in der internationalen Bogenszene und Darsteller in Bogenschieß-Filmen, tritt Peter O. Stecher unter anderem bei Firmenevents, Workshops, Shows, Messen, und PR-Aktionen auf.

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ANBIETER/LOCATION: Peter O. Stecher, Bogen-Studio, Schloss Mauer “Gösser Bräu”, Geßlgasse 4, 1230 Wien, Restaurant, Bar, Cafe, Tiefgarage (zum Kurzparktarif) vorhanden.
Tel.: 0650-997 51 21 , E-Mail: office (at) peterostecher.com

Auf Anfrage erstellen wir maßgeschneiderte Konzepte für Teambuildings, Firmen-Events, Feiern, Schulen, Charity-Veranstaltungen, usw. Kontakt: office (at) peterostecher.com

Robin Hood – Archery & Fun

Robin Hood – all time Hero

Robin Hood - Archery & Fun
Robin Hood – Archery & Fun

Robin Hood [ˌrɒbɪn hʊd] ist der zentrale Held mehrerer spätmittelalterlicher bis frühneuzeitlicher englischer Balladenzyklen, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu der heutigen Sage formten. Die Handlungen der Balladen wurden fortwährend umgedichtet und weiterentwickelt, auch neue Balladen wurden hinzuerfunden. So wird Robin Hood in den ältesten schriftlichen Quellen aus der Mitte des 15. Jahrhunderts noch als gefährlicher Wegelagerer einfacher Herkunft geschildert, der vorzugsweise habgierige Geistliche und Adlige ausraubt. Im Zuge seiner Auseinandersetzungen mit Feinden kommt es auch zu mittelalterlich-grausamen Praktiken. Später wird er immer positiver dargestellt. Die Dichtung macht ihn zum enteigneten angelsächsischen Adeligen und zum gegen die Normannen kämpfenden angelsächsischen Patrioten. Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts wandelt sich die Figur auch zum Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Die Existenz Robin Hoods als reale historische Figur ist nicht belegt.

Laut den mittelalterlichen Balladen betreibt Robin Hood sein Räuberhandwerk mit “Merry Men” (deutsch: „fröhlichen Gefährten“), u. a. Little John, Friar Tuck und Will Scarlet. Sie sind Geächtete und verstecken sich vor dem Gesetz, in Gestalt des Sheriffs von Nottingham, im Sherwood Forest und Barnsdale Forest. Später kommen noch Robins romantische Liebe zu Maid Marian und der Barde Allan a Dale hinzu. Der abenteuerliche Stoff blieb bis heute populär. Er wurde in Dramen, Romanen und Opern, seit dem 19. Jahrhundert auch in der Jugendliteratur und seit dem 20. Jahrhundert auch in diversen Filmen aufgegriffen.

Entstehung und frühe Entwicklung der Legende

Robin Hood - Archery & Fun
Robin Hood – Archery & Fun

Früheste Erwähnungen Robin Hoods

Robin Hood war im 13. Jahrhundert ein in England gebräuchlicher Spitz- oder Beiname, der synonym für „Gesetzesbrecher“ benutzt wurde. In den Jahren von 1261 bis 1296 taucht dieser Beiname im ganzen Land sieben Mal in verschiedenen Quellen auf. Darin sieht die heutige Forschung einen Beleg, dass Balladen über die Taten Robin Hoods bereits seit Mitte des 13. Jahrhunderts im Volk verbreitet waren. Der älteste schriftliche Hinweis auf die Existenz solcher Balladen stammt aus einer um das Jahr 1377 von William Langland verfassten Sammlung volkstümlicher Gedichte mit dem Titel The Vision of Piers Plowman. In einem der Gedichte brüstet sich ein die Trägheit (Sloth) symbolisierender Priester, dass er sich zwar kaum an das Vaterunser erinnern kann, dafür aber Verse über Robin Hood auswendig kennt:

I kan nought parfitly my Paternoster as the preest it singeth
but I kan rhymes of Robyn hood and Randolf Earl of Chestre

Der englische Dichter Geoffrey Chaucer scheint sich für die Gestalt des Teufels in seiner Friar’s Tale auf Robin Hood als Vorbild zu stützen. Sodann finden sich in drei spätmittelalterlichen schottischen Geschichtswerken Hinweise auf Robin Hood und seinen Gefährten Little John. Andrew Wyntoun erwähnt in seiner um 1420 verfassten Chronik die beiden Geächteten unter den Jahren 1283–1285, Walter Bower in seiner in den 1440er-Jahren entstandenen und auf John Forduns Werk aufbauenden Scotichronicon unter dem Jahr 1266, wobei er sie als „berühmte Mörder“ bezeichnet. Schließlich verlegt John Major in seiner Historia majoris Britanniae (1521) die Notiz über Robin Hood in die Zeit der Gefangenschaft des englischen Königs Richard Löwenherz beim deutschen Kaiser Heinrich VI von 1192 bis 1194. Bereits diese frühen Historiker scheinen Robin Hood ausschließlich aus damals – wohl mündlich – kursierenden Balladen gekannt zu haben.

Robin Hood - Archery & Fun
Robin Hood – Archery & Fun

Älteste Robin-Hood-Balladen

Ausführlich dargestellt wird die Volkserzählung zu Robin Hood in spätmittelalterlichen Balladen, deren älteste erhaltene Beispiele jedoch erst über zwei Jahrhunderte nach dem Einsetzen der Legendenbildung niedergeschrieben wurden. Nur diese frühesten Balladen kommen für die Forschung als einigermaßen authentische Quellen für den ältesten Kern der Legende in Frage. Aus dem Jahr 1450 stammt dabei die älteste, nur in Fragmenten erhaltene Ballade Robin Hood and the Monk („Robin Hood und der Mönch“). Die älteste vollständig erhaltene Ballade Robin Hood and the Potter („Robin Hood und der Töpfer“) wurde gegen 1500 schriftlich fixiert. Anerkannt wichtigster Quellentext für die heutige Forschung zur spätmittelalterlichen Überlieferung ist die erstmals etwa 1500 bis 1510 in Antwerpen gedruckte und später auch in England aufgelegte Balladensammlung A Gest of Robyn Hode („Die Geschichte von Robin Hood“), von der drei Exemplare im Original erhalten geblieben sind. A Gest of Robyn Hode geht auf eine ältere Vorlage zurück, deren Datierung nicht sicher ist; vermutet werden Zeiträume um das Jahr 1390 bis 1450, wobei das spätere Datum meist als wahrscheinlicher gilt. Die Gest liefert durch Aneinanderreihung damals umlaufender Einzelepisoden eine grob chronologisch konstruierte „Vita“ des Helden.

In dem 1765 veröffentlichten Werk Zeugen altenglischer Dichtung (Reliques of Ancient English Poetry) überlieferte der irische Bischof Thomas Percy (1729–1811) drei weitere und möglicherweise ins 15. Jahrhundert zu datierende Balladen mit den Titeln Robin Hood’s Death (Robin Hoods Tod), Robin Hood and Guy of Gisborne (Robin Hood und Guy von Gisborne) sowie die Ballade Robin Hood and the Curtal Friar (Robin Hood und der Mönch mit kurzer Kutte).

Robin Hood - Archery & Fun
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Das Bild Robin Hoods in den frühesten Balladen

Viele Eigenschaften, die das populäre Bild Robin Hoods bis heute prägen, werden ihm schon in den ältesten erhaltenen Balladen zugeschrieben oder sind zumindest ansatzweise vorhanden. Er lebt als Räuberhauptmann mit seinen Gefährten Little John, Will Scarlet und Much, dem Müllersohn als Geächteter unter anderem im Sherwood Forest (Nottinghamshire); häufiger werden seine Handlungen jedoch anfangs in Barnsdale (South Yorkshire) angesiedelt. Er widersetzt sich dem repressiven Jagdverbot in den königlichen Forsten und ist Feind der als korrupt und habgierig beschriebenen weltlichen und geistlichen Oberschicht, aus der seine bevorzugten Opfer stammen. Charakterisiert wird er als lustig, tollkühn, listig sowie als ausgezeichneter Kämpfer und Bogenschütze. Obwohl er der Feind der Kleriker ist, erscheint er als sehr fromm, insbesondere als Verehrer der Jungfrau Maria. Seine größten Gegner sind der Sheriff von Nottingham und der Abt des Benediktinerklosters St. Mary’s in York. Das Bild des englischen Königs wird jedoch (typisch für Volkserzählungen) im Gegensatz zu dem des Adels positiv gezeichnet.

Robin Hood behandelt die einfachen Leute, insbesondere die Frauen, freundlich, doch fehlt in den frühen Balladen noch das heute so bekannte Motiv, dass er seine Räubereien zugunsten der Verteilung seiner Beute an die arme Landbevölkerung begeht. Bei Konfrontationen mit dem Sheriff und dessen Männern geht es häufig äußerst gewalttätig zu. Nicht nur wird der Sheriff schließlich durch Pfeilschüsse getötet, sondern auch der Kopfgeldjäger Guy of Gisborne enthauptet, sein Kopf auf einer Pfeilspitze aufgespießt und seine Gesichtszüge entstellt.

Durch die Unzugänglichkeit der Verstecke in den Wäldern, den gekonnten Umgang mit Waffen, Listenreichtum und geschickte Verkleidung können die ihrem Anführer treu verbundenen Geächteten den Kampf mit der Obrigkeit bestehen. Nach einem vorübergehenden Dasein in königlichen Diensten endet Robin Hoods Abenteuerleben durch den Verrat einer Frau, der Priorin von Kirklees, die ihn während eines Aderlasses heimtückisch verbluten lässt. In Kirklees soll er auch begraben sein.

 

Robin Hood - Archery & Fun
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Zusammenfassung der Gest of Robin Hood

 Die Gest of Robin Hood ist der längste und anerkannt zuverlässigste Quellentext für die älteste Überlieferung der Geschichten rund um Robin Hood. Unterteilt ist die Gest in acht „fyttes“, was etwa mit „Liedern“ zu übersetzen ist; sie besteht aus insgesamt 456 vierzeiligen Strophen.

Im ersten Lied werden zunächst Robyn Hode (Robin Hood) und dessen Gefährten Litell John (Little John), Scarlok (Will Scarlett) und Much (der Müllerssohn) vorgestellt. Bis ins zweite Lied handelt die Gest weniger von den Taten Robin Hoods, sondern dreht sich um den verarmten Ritter Richard of the Lee und dessen Auseinandersetzungen mit geldgierigen Mönchen. Robin Hood hilft Richard, indem er ihm Geld leiht, worauf sich zwischen beiden im Laufe der Dichtung langsam eine Art Freundschaft entwickelt.

Im dritten Lied wird Little John ein Diener des Sheriffs, prügelt sich betrunken mit dessen Koch und stiehlt des Sheriffs Silber. Der Sheriff verfolgt ihn in den Sherwood Forest, wo er von Robin und dessen Männern gefangen und zur Teilnahme an einem gemeinsamen Mahl gezwungen wird. Robin lässt den Sheriff schwören, dass er keinem von Robins Gefährten jemals wieder etwas antun werde.

Im vierten Lied rauben Robin Hood und Little John aus dem Hinterhalt Mönche der St.-Mary’s-Abtei aus.

Im fünften Lied arrangiert der Sheriff einen Bogenschieß-Wettbewerb, um Robin in eine Falle zu locken; ein Kampf zwischen den Männern des Sheriffs und Robins Gesetzlosen bricht aus.

Im sechsten Lied unternimmt der Sheriff eine letzte Anstrengung, um Robin Hood zu fangen, indem er Richard of Lee ins Gefängnis wirft. Robin eilt zu dessen Rettung, tötet den Sheriff und befreit Richard.

Im siebten und achten Lied begibt sich König Edward selbst in einer Verkleidung in den Sherwood Forest, um Robin und Richard of the Lee zu ergreifen. Während eines Bogenschützen-Wettbewerbs gibt sich der König zu erkennen und macht Robin zu einem Mitglied seines Hofstaates. Obwohl drei verschiedene Könige (Eduard I. bis III.) gemeint sein könnten, bezieht sich die Gest nach heutigem Forschungsstand auf Eduard II., dessen 1323 erfolgte Reise nach Nottingham beschrieben wird. Dieser Teil der Gest muss also nach 1323 verfasst sein, womit eines der wenigen sicheren Daten für die Entwicklung der frühen Robin-Hood-Legende feststeht.[1]

Das Ende der Gest schildert den Verrat an Robin Hood und seinen durch einen Aderlass herbeigeführten Tod in der Kirklees Priory (West Riding, Yorkshire).[2]

 

 

Theorien über die Historizität Robin Hoods

Robin Hood - Archery & Fun
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Laut dem Anfang der 1440er Jahre schreibenden Walter Bower war Robin Hood ein Anhänger des Simon de Montfort, Earl of Leicester, dessen Rebellion 1265 scheiterte, während John Major 1521 als erster den Standpunkt vertrat, dass Robin Hood ein Zeitgenosse des berühmten Richard Löwenherz gewesen sei, eine Meinung, die sich im Verlauf des 16. Jahrhunderts fest etablierte. Im Gegensatz zu den älteren Balladen glaubte John Leland, dass der berühmte Geächtete einen adligen Stammbaum gehabt habe. Um 1632 vertrat der Balladenschreiber Martin Parker in seiner angeblich aus Informationen der zuverlässigsten englischen Chroniken zusammengetragenen True Tale of Robin Hood die Ansicht, dass der legendäre Räuber mit dem 1198 verstorbenen Robert, Earl of Huntington, identisch sei. Im Nachlass der Papiere von Thomas Gale, Dean von York († 1702), fand sich ein Epitaph sehr fragwürdiger Authentizität, der den Balladenhelden ebenfalls als Earl of Huntington tituliert, dessen Todesjahr jedoch als 1247 überliefert. Der englische Historiker Ralph Thoresby beschrieb in seinem Werk Ducatus Leodiendsis (1715) den angeblichen Grabstein Robin Hoods nahe dem Kloster Kirklees mit einer unleserlichen Inschrift. Der Antiquar William Stukeley konstruierte 1743 in seiner Palaeographia Britannica eine in der heutigen Forschung für absurd gehaltene Ahnentafel, der zufolge Robin Hood ein Enkel von Ralph Fitzooth, einem normannischen Gefolgsmann Wilhelm des Eroberers, gewesen sei.

Der französische Historiker Augustin Thierry vertrat in seiner Histoire de la Conquête de l’Angleterre par les Normands (1825) als erster die Auffassung, dass Robin Hood zur Zeit von König Richard Löwenherz der Anführer einer Schar der unterworfenen und entrechteten Angelsachsen gewesen sei, die sich patriotisch den normannischen Eroberern widersetzte. Der Altertumsforscher Thomas Wright, der sich u. a. auf Jacob Grimms Deutsche Mythologie stützte, war dagegen 1846 einer der Begründer der These, dass Robin Hood keine historische Figur, sondern mythischen Ursprungs sei. Er sei im ursprünglichen Mythos ein Waldgeist gewesen, verwandt mit Robin Goodfellow oder dem Grünen Mann. Diese noch von der britischen Anthropologin Margaret Murray (God of the Witches, 1933) vertretene Theorie wird in der heutigen Wissenschaft aber fast einhellig verworfen.

Joseph Hunter kam in einer 1852 veröffentlichten Untersuchung zu dem Schluss, dass der historische Robin Hood mit einem 1316/17 in den Manor Rolls von Wakefield (Yorkshire) genannten Robert Hood identisch sei (s. u.). Der amerikanische Gelehrte Francis James Child meinte 1888 in seiner kritischen Standardausgabe englischer und schottischer Balladen hingegen, dass die Figur Robin Hood eine reine Schöpfung der Balladenmuse sei. Hunters Theorie wurde von J. W. Walker (Robin Hood identified, 1944) und P. Valentine Harris (The truth about Robin Hood, 1952) durch neu gefundenes Urkundenmaterial gestützt, sie ist jedoch mindestens teilweise von James C. Holt widerlegt worden. Dieser englische Mediävistik-Professor ist vielmehr der Meinung, dass ein in den späten 1220er Jahren in den Pipe Rolls als flüchtig erwähnter Robert Hod das ursprüngliche Vorbild für den Balladenhelden gewesen sein könnte. Dessen Legende sei spätestens seit der Mitte des 13. Jahrhunderts verbreitet gewesen und vermutlich unter Einbezug weiterer historischer Personen immer mehr ausgestaltet worden, so dass die Figur in mehreren „echten“ Robin Hoods wurzle. Historisches Original für den Richard at the Lee der Balladen war vielleicht der Ritter Richard Foliot, jenes von Friar Tuck wohl der Pfarrer Robert Stafford, der von etwa 1417 bis 1429 mit einer Bande kriminelle Handlungen und sogar Morde in Surrey und Sussex verübte, wobei er sich den Decknamen Friar Tuck zulegte.

Der Historiker David Crook wies 1984 auf zwei lateinische Quellen aus den Jahren 1261 und 1262 hin. In der ersten Quelle wird ein William, Mitglied einer Räuberbande, als Sohn von Robert le Fevre, erwähnt, der flüchtig sei und dessen Güter der Prior von Sandleford ohne Recht beschlagnahmt habe. In der zweiten Quelle wird dem Prior hierfür Straferlass durch den König gewährt und der benannte William als „Willelmi Robehod fugitivi“ bezeichnet. Hieraus sei, so Crook, zu schließen, dass bereits 1262 Bezeichnungen wie Robin Hood oder Varianten wie Robehod verbreitete Spitznamen für flüchtige Räuber waren, so dass ein etwaige historischer Robin Hood vor diesem Datum gelebt haben müsse.

Es folgt eine Auswahl der vielversprechendsten Kandidaten für ein historisches Vorbild von Robin Hood:

  • In einer sogenannten Pipe Roll aus dem Jahr 1225, einer Art Verwaltungsakte, findet sich ein „Rob. Hod Fug.“ (Robert Hod, flüchtig) mit dem Vermerk, dass 32 Shilling von ihm eingezogen worden waren. Geburts- oder Todesdatum sind nicht überliefert. Die Eintragung des „Rob. Hod“ wiederholt sich in den nächsten sieben Jahren. So ist zum Beispiel im Jahr 1226 der Verkauf von Hods Besitz beurkundet, weitere Einträge belegen, dass Hod den Beinamen „Hobbehod“, ebenfalls ein Synonym für „Gesetzesbrecher“, trug und ein Pächter des Erzbistums York war. Einige Historiker sehen darin einen Beleg für die historische Person Robin Hood. Andere Historiker führen als Gegenargument an, dass sich im Laufe des 13. Jahrhunderts insgesamt rund ein Dutzend solcher Eintragungen mit an Robin Hood erinnernden Namen in den Pipe Rolls in ganz England finden. Als weiteres Argument wird die „Überinterpretation“ des Begriffs „fugitive“ genannt, da man zu jener Zeit schon ein flüchtiger Gesetzloser war, wenn man nicht zu einem Gerichtstermin erschien. Viele Personen ersparten sich die Kosten und Mühen der Reise, wenn der Ausgang der Verhandlung klar war.
  • Weiterer Kandidat für das historische Vorbild Robin Hoods ist Robert Fitzooth, Earl of Huntington (1160–1247). Fitzooth wurde im 12. Jahrhundert geächtet und enteignet und seine Ländereien dem Earl of Chester zugesprochen, der auch in einer der ursprünglichen Balladen über Robin Hood erwähnt wird. Zudem wurde Fitzooth in Loxley, dem in den Balladen erwähnten Heimatort Robin Hoods, geboren.
  • Der Angelsachse Robert de Kyme (etwa 1210–1285) wurde im Jahr 1226 wegen Diebstahls und Landfriedensbruchs geächtet, aber bereits ein Jahr später wieder begnadigt. Er soll während seiner Acht in den Sherwood Forrest geflohen sein. Als weiterer Beleg wird genannt, dass auch Robert de Kyme angeblich Ansprüche auf die Grafschaft Huntington hatte.
  • Roger Godberd terrorisierte in den Jahren nach der Montfort-Rebellion (1265) als Anführer einer Geächtetenschar die Grafschaften Nottinghamshire, Derbyshire und Leicestershire, konnte erst nach jahrelanger Verfolgung festgenommen werden und starb 1276 im Gefängnis zu Newgate. Ihm wurde unter anderem Diebstahl in einer Abtei und die Ermordung eines Mönches vorgeworfen. Godberd war laut Anklage von einem Ritter namens Richard Foliot beschützt worden, der deshalb seine Burg Fenwick übergeben musste – eine auffällige Parallele zu Richard of the Lee in der Balladenerzählung.
  • Robert Hood (1290–1347) wird in den Jahren 1315 und 1316 in den sogenannten Manor Rolls. von Wakefield (Yorkshire) erwähnt. Laut Joseph Hunter war er 1322 an der gescheiterten Rebellion von Thomas Plantagenet, 2. Earl of Lancaster gegen König Edward II. beteiligt und wurde deshalb geächtet. Er soll sich während seiner Acht in den Barnsdale Forest geflüchtet haben. Im Jahr darauf wäre er vom nach Nottingham gereisten König begnadigt und dessen Kammerdiener geworden; ein solcher namens Robyn Hod taucht nämlich 1324 in den königlichen Schatzkammerakten auf und schied Ende dieses Jahres wegen Arbeitsunfähigkeit mit einer finanziellen Zuwendung aus dem Dienst aus. Diese Theorie passt zur Darstellung der Gest, die wohl – wie erwähnt – die Reise Eduards II. von 1323 erzählt sowie anschließend die Pardonierung Robin Hoods und dessen Aufnahme in Eduards Hofstaat. Doch Hunters „Robin Hood“ scheint zu spät aufzutreten. J. C. Holt konnte außerdem zeigen, dass der bezeugte Kammerdiener für den König schon sechs Monate vor dessen Ankunft in Nottingham arbeitete, womit zweifelhaft erscheint, dass die beiden Männer namens Robert Hood und Robyn Hod ein und dieselbe Person sind.

 

Umformungen der Legende in der frühen Neuzeit

Robin Hood - Archery & Fun
Robin Hood – Archery & Fun

Bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts wurden zu den oben genannten ursprünglichen Balladen immer weitere hinzugedichtet, bis der Gesamtzyklus auf etwa 40 Balladen angewachsen war. Seit dem 16. Jahrhundert fanden sie in sogenannten broadsides, einseitig bedruckten Flugschriften, als neuem Medium Verbreitung. Erst im 18. Jahrhundert wurde beispielsweise erfunden, dass Robin Hood noch im Sterben einen Pfeil abschoss, um so die Stelle zu markieren, an der er begraben werden wollte.

Die neuzeitliche Legende enthält im Vergleich zu den frühen Quellen eine Reihe von Veränderungen: So tauchen in den frühen Balladen weder Richard Löwenherz noch dessen Bruder Prinz John, eigentlich Johann Ohneland, auf, als deren Zeitgenosse Robin Hood in den meisten Bearbeitungen seit dem späten 16. Jahrhundert erscheint. Ferner wird Robin Hoods sozialer Status ursprünglich als bäuerlich beschrieben. Demnach ist er yeoman (Freisasse), während er später häufig – zuerst vom Antiquar John Leland in der Mitte des 16. Jahrhunderts – als Adliger geschildert wird. Zunehmend erscheint er auch als edler Held. Schließlich trugen wohl die zuerst 1425 in Exeter bezeugten Robin-Hood-Spiele, die bis in die frühe Neuzeit Teil des englischen Maifestes waren, zu Robin Hoods im 16. und 17. Jahrhundert erfolgter Wandlung zum Sozialrevolutionär bei. Im Rahmen dieser Spiele führten als Robin Hood und dessen Gefährten verkleidete Schauspieler mancherorts Wohltätigkeitssammlungen durch, so dass sie – kirchlich sanktioniert – den Reichen nahmen und die Armen beschenkten. Dieses Bild wurde später weiterentwickelt. Städtische Autoritäten verboten aber im 16. Jahrhundert bisweilen auch die Robin-Hood-Spiele, wenn befürchtet wurde, dass diese Volksfeste aus dem Ruder laufen könnten.

Ein Bestandteil des Maifestes war auch eine Art von volkstümlichem Tanztheater. Dabei kamen zu Robin Hoods Bande weitere Charaktere hinzu, so zum Beispiel seine Geliebte Maid Marian, die in den frühen Balladen noch nicht auftaucht. Der 1. Mai wurde bisweilen als Robin Hood’s Day bezeichnet. Robin und Marian verkörperten im 16. Jahrhundert häufig die beiden Hauptdarsteller (Maikönig und Maikönigin). Vorbild war hier wohl die französische Hirtenromanze Jeu de Robin et Marion, verfasst um das Jahr 1283 von Adam de la Halle. Die Erzählung wurde in England durch fahrende Sänger bekannt gemacht. Um das Jahr 1500 erscheint Maid Marian erstmals in der englischen Literatur, als sie – ebenso wie Robin Hood – als Motiv fröhlicher Lieder im Ship of Fools des englischen Dichters Alexander Barclay erwähnt wird.

In der elisabethanischen Ära wurde Robin Hood von Anthony Munday und Henry Chettle in deren einflussreichen Dramen The Downfall and Death of Robert, Earl of Huntington (1601) mit dem im Titel genannten Grafen identifiziert. In diesen Werken flieht die zur normannischen Adligen erhobene Maid Marian – die mit Matilda, der Tochter von Robert Fitzwalter, gleichgesetzt wird – vor Prinz John und wird Robin Hoods Geliebte. 1637 verfasste der englische Dramatiker Ben Jonson sein unvollendetes Stück The Sad Shepherd, or a Tale of Robin Hood.

1670 wurde die später häufig neu aufgelegte Balladensammlung Robin Hoods Garlands veröffentlicht. 1678 erschien eine volkstümliche Prosafassung des Stoffs unter dem Titel The Noble Birth and Gallant Atchievements of that Remarkable Outlaw Robin Hood.

Spätere Rezeption in Literatur, Musik und Film

Robin Hood - Archery & Fun
Robin Hood – Archery & Fun

Literarische Rezeption

Der Antiquar Joseph Ritson (1752–1803) sammelte Ende des 18. Jahrhunderts alle ihm bekannten Balladen und gab sie im Jahr 1795 als Anthologie heraus. Diese unkritische Edition gilt unter heutigen Historikern zwar nicht als Standardwerk, prägte aber das populäre Bild von Robin Hood und die Bildung seiner Legende nachhaltig. So beeinflusste Ritsons Buch maßgeblich auch den 1819 veröffentlichten Roman Ivanhoe von Walter Scott (1771–1832). Zwar nimmt Robin Hood darin unter dem Namen Robin von Locksley als Parteigänger für Richard Löwenherz gegen die Usurpationsversuche von dessen Bruder John sowie als angelsächsischer Widerstandskämpfer gegen die Normannen nur eine Nebenrolle ein, aber Scott schafft mit seinem Roman das Bild Robin Hoods, an dem sich viele spätere Autoren orientieren sollten und das bis heute Bestand hat. Dabei wird der Held zum edlen, ritterlichen und gerechten Banditen und englischen Patrioten gemacht, allerdings nicht als Adliger, sondern erneut als yeoman dargestellt.

Der Kurzroman Maid Marian (1822) des britischen Satirikers Thomas Love Peacock stellte eine Parodie auf die mittelalterlichen Romanzen dar. In hohem Alter schuf Alfred Tennyson 1892 mit dem Drama The Foresters ein wenig erfolgreiches Drama um Robin Hood.

Eine Auswahl von Ritsons Balladen diente 1820 als Basis für eine Jugendbuchausgabe. In demselben Genre war die Prosafassung von Howard Pyle (The Merry Adventures of Robin Hood …, 1883) ein Standardwerk und noch im 20. Jahrhundert maßgeblich. Darin wird der Titelheld als wahrer Menschenfreund dargestellt, aber nicht als Adliger, wie es für den amerikanischen Republikanismus passend ist. Er erscheint auch nicht wie bei Scott als nationaler Kämpfer für König Richard, der nur am Rande auftaucht. Ferner verfasste u. a. Enid Blyton (Robin Hood and his merry men, 1930) eine Jugendbearbeitung des Stoffes.

Zu neueren Romanausgaben um Robin Hood gehören u. a.:

  • Mac P. Lorne: „Die Pranken des Löwen“ (Hist. Roman über Robin Hoods Großvater als Leibwächter von Kaiserin Matilda und die jungen Jahre seines Enkels bis zur Hochzeit mit Marian – Prequel zu „Herz und Blut des Löwen“), 2014, ISBN 978-3-927454-22-4
  • Mac P. Lorne: Das Herz des Löwen. (Hist. Roman über den 3. Kreuzzug aus der Sicht von Robin Hood), 2011, ISBN 978-3-9810084-9-4.
  • Mac P. Lorne: Das Blut des Löwen. (Hist. Roman um Robin Hood, König John und die Zeit der Magna Carta), 2012, ISBN 978-3-927454-21-7.
  • Geoffrey Trease: Pfeile gegen Barone. Büchergilde Gutenberg, 1982, ISBN 3-7632-2597-8 (Belletristik; Titel des 1934 in England erschienenen Romans: Bows against the Barons)
  • Howard Pyle: Robin Hood. Gondolino, Bindlach 2004, ISBN 3-8112-2438-7.
  • Sir Walter Scott, Alexandre Dumas, Theodor Fontane u. a.: Robin Hood, Geschichten und Geschichte. Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-2238-4.

Es gibt auch Verarbeitungen des Stoffs in Comics:

  • Der Comic Robin Ausdemwald ist eine Parodie auf Robin Hood.
  • Der Superheld Green Arrow basiert ebenfalls auf dieser Figur.

Musikalische Rezeption

Seit dem 18. Jahrhundert wurden Robin-Hood-Opern komponiert, zum Beispiel 1730 von J. Watts sowie 1860 von George Alexander Macfarren mit einem Libretto von J. Oxenberg. Die komische Oper Robin Hood des amerikanischen Komponisten Reginald De Koven wurde 1890 in Chicago uraufgeführt.#

 

Robin Hood - Archery & Fun
Robin Hood – Archery & Fun

Filme und Fernsehserien (Auswahl)

Im 20. Jahrhundert wurde das Bild von Robin Hood überwiegend durch Film und Fernsehen geprägt und verhalf ihm zu weltweiter Bekanntheit. Bekannte Darsteller des Helden waren insbesondere Douglas Fairbanks, Errol Flynn, Sean Connery, Kevin Costner und Russell Crowe. Zahlreiche Fernsehserien, nicht nur in Großbritannien, den USA, sondern auch in Frankreich, haben sich seit den 1960er Jahren des Erzählstoffes bedient, um eine große Anzahl unterschiedlicher gesellschaftlicher Botschaften zu verbreiten.[3]

Im Folgenden wird eine Liste von ausgewählten Filmen und Fernsehserien, in deren Zentrum der legendäre Held steht, aufgeführt:

  • 1912 – Erste Verfilmung als Stummfilm (30 Minuten Länge) mit Robert Frazer.
  • 1922 – Weiterer Stummfilm: Robin Hood (Douglas Fairbanks), Regie: Allan Dwan. In dieser Version ist Robin Hood der „All-American-Boy“ der 1920er-Jahre. Sam De Grasse spielte König John. Das Schloss soll die größte je für einen Stummfilm gebaute Dekoration gewesen sein. Alan Hale spielte in diesem Film erstmals den Little John. Fairbanks erhielt 1922 für seine Darstellung die Ehrenmedaille der Photoplay Awards. Der Film gilt als erste bedeutende Robin-Hood-Verfilmung.
  • 1938 – Robin Hood, König der Vagabunden (The Adventures of Robin Hood): Errol Flynn. Dieser Film erhielt Oscars für die beste Ausstattung, den besten Schnitt und die beste Filmmusik (von Erich Wolfgang Korngold). In weiteren Rollen traten Olivia de Havilland, Basil Rathbone und Claude Rains auf. Errol Flynns Darstellung von Robin Hood gilt als die wohl beste aller bisherigen Fassungen, und der Film wird oft auch als beste Robin-Hood-Verfilmung angesehen.
  • 1948 – Robin Hoods große Liebe (The Prince of Thieves) mit Jon Hall kommt völlig ohne König Richard, Prinz John und den Sheriff von Nottingham aus.
  • 1950 – Robin Hoods Vergeltung, ein B-Movie, das einige Jahre nach den Ereignissen der Sage spielt. Alan Hale war das letzte Mal als Little John zu sehen.
  • 1951 – Tales of Robin Hood. mit Robert Clarke, amerikanische Low-Budget-Produktion, in der auch kurz Robins Jugend beleuchtet wird.
  • 1952 – Robin Hood und seine tollkühnen Gesellen (BRD-Titel)/Robin Hood, Rebell des Königs (DDR-Titel) (The Story of Robin Hood and his Merrie Men), in England hergestellte Walt-Disney-Produktion mit Richard Todd und Joan Rice in den Hauptrollen.
  • 1954 − Robin Hood, der rote Rächer (The Men of Blackwood Forest), eine britische Filmkomödie mit Don Taylor in der Titelrolle. Zielgruppe dieses Streifens sind hauptsächlich Kinder und Jugendliche.
  • 1955–1960 – Die englische Serie The Adventures of Robin Hood (bestehend aus einer wöchentlichen halbstündigen Sendung, die auch in den USA gezeigt wurde) zeigt in der Hauptrolle Richard Greene. Episoden, die von Hollywood-Autoren geschrieben wurden, die auf der schwarzen Liste standen, weisen einen hohen Grad an sozialem Gewissen auf. Einige der Episoden wurden zu längeren Spezialfolgen in Farbe umgewandelt:
  • 1960 − Robin Hood und die Piraten (Robin Hood e i pirati) mit Lex Barker
  • 1960 – Das Schwert des Robin Hood (Sword of Sherwood Forest), Richard Greene wiederholt seine Rolle als Robin Hood in einem Kinofilm der britischen Hammer Studios unter der Regie von Terence Fisher.
  • 1964 – In dem Musik-Kriminalfilm Robin and the 7 Hoods (deutscher Titel: Sieben gegen Chicago) vom US-amerikanischen Regisseur Gordon Douglas persiflieren das Rat Pack Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Jr. und auch Bing Crosby die Robin-Hood-Geschichte, inklusive eines hinterhältigen (amerikanischen) Deputy-Sheriffs (Victor Buono).
  • 1967 – A Challenge for Robin Hood (deutscher Titel: Robin Hood – Der Freiheitsheld) mit Barrie Ingham und James Hayter
  • 1971 – spielt in L’Arciere di Sherwood (deutscher Titel: Der feurige Pfeil der Rache) Italo-Western-Star Giuliano Gemma den Robin Hood und Mario Adorf den Bruder Tuck.
  • 1973 – Walt Disney produzierte mit Robin Hood die bekannteste animierte Version der Legende, in der die verschiedenen Charaktere als Tiere dargestellt wurden, wie etwa Robin Hood und Maid Marian als Füchse oder Prinz John als Löwe (im Deutschen wie im Original gesprochen von Peter Ustinov).
  • 1975 – Mel Brooks produziert die Robin-Hood-Persiflage When Things Were Rotten (Robi Robi Robin Hood) als Fernsehserie. Die Regie führte Marty Feldman.
  • 1975 – The Legend of Robin Hood – BBC-Serie in sechs Teilen, Produzent: George Gallaccio, Regie: Eric Davidson. Darsteller: Martin Potter als Robert, Earl Of Huntingdon, Diane Keen als Lady Marian u.a.
  • 1975 – Die Pfeile des Robin Hood ein sowjetischer Abenteuerfilm von Sergei Tarassow
  • 1976 – Sean Connery und Audrey Hepburn spielten das Paar am Ende seines Lebens im Film Robin and Marian.
  • 1981 – Time Bandits, mit John Cleese, Sean Connery, Shelley Duvall; Regie und Buch von Terry Gilliam; Die Zeit Robin Hoods (der von John Cleese dargestellt wird) ist dabei eine von mehreren Epochen, in die die Zeit-Banditen reisen.
  • 1984 – Der Fernsehklamauk The Zany Adventures of Robin Hood (deutscher Titel: Die verrückten Abenteuer des Robin Hood) mit George Segal (Robin), Morgan Fairchild (Marian), Roddy McDowall (Prinz John), Janet Suzman (Königin Eleanor von Aquitanien) und Robert Hardy (der sich am Schluss als König Richard entpuppt).
  • 1984–1986 – Die britische Fernsehserie Robin of Sherwood (deutscher Titel: Robin Hood), war eine New-Age-Fantasyserie mit Michael Praed als Robin, später ersetzt durch Jason Connery (dem Sohn von Sean Connery) als Robert, genannt Robin. In dieser Version tragen die beiden Robins nur selten Hüte. Die Filmmusik von Clannad gewann 1985 den BAFTA-Fernsehpreis für die beste Original Fernseh-Filmmusik. Autor Richard Carpenter (Catweazle) fügte viele mystische Elemente hinzu, ebenso entstand die Figur des Nasir, eines mit zwei Schwertern kämpfenden Sarazenen. Dieser Begleiter von Robin Hood wurde für die Costner-Verfilmung 1991 für die Rolle von Morgan Freeman übernommen.
  • 1990 – Die Anime-Serie Robin Fuddo no Daibōken (dt. Robin Hood); siehe Robin Hood (Anime)
  • 1991 – Robin Hood – König der Diebe, mit Kevin Costner (Robin Hood), Alan Rickman (Sheriff von Nottingham) und Sean Connery (König Richard), Mary Elizabeth Mastrantonio (Lady Marian). Morgan Freeman (arabischer Begleiter Robin Hoods) und Christian Slater (Robins jüngerer Halbbruder Will Scarlet). Auszeichnungen für Costners Robin Hood: ASCAP Film- und Fernsehmusikpreis 1992 für den besten Filmsong, Goldene Leinwand 1991 in Deutschland, Grammy 1992 für den besten Filmsong.
  • 1991 – Robin Hood – Ein Leben für Richard Löwenherz, John Irvins Robin Hood, mit Patrick Bergin und Uma Thurman.
  • 1993 – Eine weitere Comedy-Version war Mel Brooks‘ Robin Hood – Helden in Strumpfhosen (Men in Tights), die Teile seiner kurzlebigen Fernsehserie von 1975, When Things Were Rotten, wiederaufbereitete. Cary Elwes spielt in diesem Film Robin, und Patrick Stewart erscheint am Ende, um Sean Connerys Rolle im Film von 1991 als König Richard zu veralbern.
  • 2001 – In Gwyn – Prinzessin der Diebe spielt Keira Knightley die 18-jährige Tochter von Robin Hood.
  • 2005 – Premiere des deutschsprachigen Musicals Robin Hood für Liebe und Gerechtigkeit. im Theater Bremen produziert von La Belle Musical. In den Hauptrollen: Robin – Jesper Tydén, Marian – Sabine Neibersch, Lady Isabelle Daniela Ziegler, Sheriff von Nottingham Ethan Freeman und Bischof von Herford Mathieu Carrière
  • 2006 – Premiere der britischen Fernsehserie Robin Hood, produziert von der BBC, die einen „modernen“ Robin Hood präsentiert.
  • 2009 – Robin Hood: Beyond Sherwood Forest, ein Fernsehfilm für den kanadischen Sender Syfy vermischt Elemente der Legende mit Fantasyelementen
  • 2010 – Robin Hood ist eine neue Verfilmung durch Ridley Scott, mit Russell Crowe als Robin Hood und Cate Blanchett als Maid Marian, die von einer fiktiven Vorgeschichte der bekannten Robin-Hood-Sage handelt. Die Premiere war am 12. Mai 2010 in Cannes.
  • Robin Hood – Der Rächer der Enterbten ist ein Kurzfilm von Otto Waalkes und als Parodie auf Robin Hood angelegt.[4]

Rezeption auf der Bühne

  • Das Theater Erfurt nahm ab März 2011 die Oper Robin Hood von Albert Dietrich in ihren Spielplan auf
  • Juli/August 2011: Münchner Uraufführung und Erstaufführung des komischen Singspiels Robin Hood von Hartmut Zöbeley im Nymphenburger Schlosspark und beim Münchner Musiksommer im Olympiapark.

Sonstige Verwendung des Namens

  • Der Name der Umweltschutzorganisation Robin Wood ist angelehnt an die Figur des Robin Hood.
  • Einen Treffer beim Bogenschießen und beim Darts, welcher einen bereits in der Scheibe steckenden Pfeil „aufspießt“, nennt man Robin-Hood-Schuss.
  • Der Robin-Hood-Index ist ein Maß zur Messung von Ungleichheit, basierend auf der Lorenzkurve.[5]
  • Die Robin-Hood-Steuer ist eine vorgeschlagene Finanztransaktionssteuer.
  • „Robin Hood“ wird zum geflügelten Begriff für uneigennützige Räuber oder ganz allgemein für Handlungen mit dem Ziel der sozialen Umverteilung, so z.B.:
    • Ishikawa Goemon, der „Robin Hood“ Japans

Quellen

  • A Gest of Robyn Hode. („Lettersnijder“ edn.). Antwerp: Van Doesbroch, ca. 1510. National Library of Scotland
  • Joseph Ritson, ed. Robin Hood, A Collection of All the Ancient Poems, Songs, and Ballads Now extant Relative to the Celebrated English Outlaw. 2 vols. London: Egerton and Johnson, 1795.
  • Francis James Child: The English and Scottish Popular Ballads. 5 vols, Boston 1883–1898. Rpt. New York: Dover, 1965.
Robin Hood - Archery & Fun
Robin Hood – Archery & Fun

 

Literatur

  • Andrew James Johnston: Robin Hood. Geschichte einer Legende. München: C. H. Beck 2013 [S. 122-126 Abschnitte „Weiterführende Literatur“ mit 28 Hinweisen und „Filmografie“ mit 77 Filmen und 18 TV-Serien bis 2012], ISBN 978-3-406-64541-9.
  • Ulrike Gerold, Wofram Hänel: Wer war Robin Hood? Berlin: Verlagshaus Jacoby & Stuart 2009, ISBN 978-3-941087-28-6.
  • James C. Holt: Hood, Robin (supp. fl. late 12th–13th cent.). In: H. C. G. Matthew, Brian Harrison (Hrsg.): Oxford Dictionary of National Biography, from the earliest times to the year 2000 (ODNB), Band 27 (Hickeringill – Hooper), Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 0-19-861377-6, S. 926–929, online, Stand: Januar 2007 (Lizenz erforderlich) (englisch)
  • Stephanie L. Barczewski: Myth and national identity in nineteenth-century Britain: the legends of King Arthur and Robin Hood. Oxford u. a.: Oxford University Press 2000, ISBN 0-19-820728-X.
  • Kevin Carpenter: Robin Hood: The Many Faces of that Celebrated English Outlaw. Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg, 1995.
  • James C. Holt: Robin Hood. Die Legende von Sherwood Forest. Düsseldorf u. a. 1991, ISBN 3-430-14771-9 (Sachbuch über die historische Wahrheit hinter dem Mythos)
  • J. B. Bessenger Jr. The Gest of Robin Hood Revisited. In The Learned and the Lewed: Studies in Chaucer and Medieval Literature. Harvard University Press, 1974.
  • Sidney Lee: Hood, Robin. In: Sidney Lee (Hrsg.): Dictionary of National Biography (DNB), Band 27 (Hindmarsh – Hovenden), MacMillan & Co, Smith, Elder & Co., New York City, London 1891, S. 266–269 (englisch) (Seitenzuordnung fehlerhaft, S. 258–261 auf Papier)

 

QUELLE: Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Robin_Hood

Firmenevents, Teambuilding & Fun mit Bogensport

Firmenevents, Teambuilding & Fun mit Bogensport

Firmenevents & Teambuilding mit Bogensport mit Peter O. Stecher

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Firmenevents & Teambuilding mit Bogensport mit Peter O. Stecher

Firmenevents & Teambuilding mit Bogensport mit Peter O. Stecher

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Teambuilding – Bogensport-Bogenschießen

von Tamara Grohmann

Beim Bogenschieß-Training wird dem Teilnehmer vermittelt, sich auf ein Ziel zu fokussieren, und dadurch mentale Stärke zu erlangen. Die folgenden Informationen über dieses Training stammen von einem Interview mit Hrn. Peter O. Stecher bzw. seiner Homepage (www.peterostecher.com).

Der Inhalt des Trainings bezieht sich, wie oben schon kurz erwähnt, auf das Fokussieren und konzentrieren auf ein Ziel. Während die Teilnehmer ihre ersten Erfahrungen mit Pfeil und Bogen sammeln, versuchen sie intuitiv durch visieren der Pfeilspitze das Ziel zu treffen, dies schlägt meistens fehl. Daher wird in diesem Training vermittelt, dass man mehr Erfolg hat, wenn man sein Umfeld bei Seite lässt, überflüssige Parameter wegreduziert und sich lediglich auf das Ziel, und nicht den Weg dort hin konzentriert. Um dies umsetzen zu können, wird in diesem Training ein sehr einfacher und natürlicher Schießstil vermittelt. Nachdem sich die Teilnehmer mit dem Material vertraut gemacht haben, und sich vergewissert haben, dass es funktioniert, müssen sie daran arbeiten, Vertrauen zu sich selbst und ihrem Können aufzubauen. Denn mit einem funktionierenden Werkzeug liegt Erfolg, aber auch Misserfolg stets beim Menschen. Hier handelt es wieder davon, Fehlerquellen zu reduzieren und sich aufs Ziel zu konzentrieren.

Die Zielgruppe kann auch beim Bogenschießen sehr stark variieren, da auch hier jeder Interessierte teilnehmen kann. Auch auf unternehmensebene lässt es sich nicht sehr stark einschränken. Seien es Verkaufsleiter, die sich auf ein neues Produkt fokussieren wollen/müssen, Führungskräfte, welche bestimmte Ziele anvisieren oder auch Mitarbeiter, die dieses Angebot in Form eines Incentives bekommen.

Die Methodik beinhaltet, wie bei vielen Trainings, eine Kennenlernphase, die von einem Theorieinput gefolgt wird. In diesem wird der historische Hintergrund von Bogen und Pfeil erläutert. Des Weiteren lernen die Teilnehmer verschiedene Ausrüstungsstücke (Bogen- und Pfeilarten, Schutzausrüstung usw.) kennen und erfahren Vor- und Nachteile von verschieden Bogenarten. Zusätzlich gibt es noch eine Einführung zum Gefahrenbereich sowie das Kennenlernen der Schießtechnik. Nach dem theoretischen Input haben die Teilnehmer, nacheinander, die Möglichkeit, ihre ersten Schießversuche abzugeben. Auch das Anhand von Filmausschnitten, werden verschiedene Tipps und Tricks erlernt und so der Schießstil und das Fokussieren auf das gewünschte Ziel geübt. Abschließend, aber auch immer wieder während dem Training, wird in Reflexionen die Verbindung zur Arbeitswelt geschaffen.

Wie schon oben immer wieder durchgekommen ist, bezieht sich das Anwendungsfeld stark auf Fokussierung und Zielrichtung. Dennoch kann es auf viele weitere Bereicher erweitert werden. Ein Punkt ist zum Beispiel die Flexibilität der Mitarbeiter, bei der die Mitarbeiter, aus der Bewegung heraus, ein Ziel treffen müssen. Dies ist auch eng mit einem gruppenfähigen Aspekt verbunden, der teilweise sogar „Survival-Charakter“ aufweist. So müssen die Teilnehmer beispielsweise Aufgaben lösen, in denen sie ein Seil mit Pfeil und Bogen über einen hochgelegenen Ast schießen oder sich selbst Pfeil und Bogen bauen müssen. Hierbei ist Teamgeist und –denken gefragt. Dieses wird dann, vor allem bei abschließenden Wettkämpfen, dem Konkurrenzdenken gegenübergestellt. Grundsätzlich geht es jedoch bei den meisten Anwendungsfeldern um die Reproduktion – hier von Schüssen – um so ein bewährtes
System erneut umsetzen zu können und sich dadurch vom Glück zum Können weiterzuentwickeln.

Auch die Ziele des Trainings konzentrieren sich auf die Reduzierung des Wesentlichen. Hier kann zum Beispiel ein Weitergeben an Wissen erlernt werden, das zeigen soll, ob der Teilnehmer das Wesentliche auf dem Punkt vermitteln kann, ohne großartig auszuschweifen. Auch die Grundfaktoren wie Vertrauen und Kommunikation werden zu den Zielen des Bogenschieß-Trainings gezählt. Ein weiterer Aspekt ist, dass man sieht, ob sich der Teilnehmer in der richtigen Position befindet. Dies kann nicht nur räumlich – auf das Ziel abgestimmt – betrachtet werden, sondern bezieht sich unter anderem auch auf die Position im Unternehmen. Grundsätzlich weist der Anbieter jedoch darauf hin, dass die Umsetzung der Ziele nicht alleinig von diesem Training abhängig ist, sondern das Unternehmen die Zuständigkeit und Verantwortung der Zielumsetzung trägt.

Der Nutzen für den Kunden ist hier zuerst sehr allgemein betrachtet, denn es zeigt sich von Anfang an, dass das Unternehmen seine Mitarbeiter wertschätzt und etwas für diese tun möchte. Des Weiteren muss der Teilnehmer „bei sich selbst sein“, das bedeutet, dass ein verstellen des Verhaltens in diesem Training sehr schwierig ist, und so – vor allem bei neuen Mitarbeitern – das Unternehmen, bzw. der Vorgesetzte, schnell das wahre ICH des Teilnehmers kennenlernt. In diesem Training wird nicht nur die mentale Stärke gefördert, sondern auch innovative Denken und Engineering werden durch bestimmte Aufgaben unterstützt. Auch dieser Anbieter, sieht den Nutzen im Exotischen, und fügt hinzu, dass es grundsätzlich überall anwendbar ist, und man daher nicht an Örtlichkeiten gebunden ist. Durch Einfaches kann man bei diesem Training Großes erreichen und lernt dadurch wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden bzw. „das was man sieht vs. das was man nicht sieht und doch geschieht“.

Bei den Maßnahmen zum Transfer während des Trainings wird hier zwischen den Übungen die Verbindung zum Arbeitsalltag geschaffen. Hier stehen die Themen Zielfokussierung, Wegreduzierung und der Fokus auf das Wesentliche wieder im Vordergrund. Eine weitere Maßnahme ist die Reflexion am Ende des Trainings, die den Teilnehmern erneut die Möglichkeit gibt, das Erlernte auf bestimmte Situationen im Unternehmen umzusetzen.

 

 

Bogenschießen in Wien mit Peter O. Stecher

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Mit dem Equipment und der Schießstandgebühr inklusive geht es zum 90-minütigen Bogenschießen. Teilnehmen können je nach gewählter Option eine, zwei oder vier Personen, die diesen Sport erlernen möchten, oder einfach nur einmal reinschnuppern wollen. Der Workshop findet in kleinen Gruppen von maximal acht Personen statt.
Option 1: 90 Min. Bogenschießen mit Peter O. Stecher inkl. Schießstandgebühr und Equipment für 1 Person um 34 statt 90 €
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Option 3: 90 Min. Bogenschießen mit Peter O. Stecher…

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