Jagd mit Bogen und Pfeil auf Moby Dick im Rhein?

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Jagd mit Bogen und Pfeil auf Moby Dick? Jagd mit Bogen und Pfeil auf Moby Dick?

Der Spiegel 1966:
Erst waren die Deutschen für die Jäger, dann für den Gejagten. Erst bliesen sie zur Hatz mit der Harpune, dann spendierten sie dem noch einmal Davongekommenen Applaus vom Ufer und frische Brötchen vom Luftschiff.
Fünf Tage lang versetzte der weiße Wal, der sich aus arktischem Klarwasser in die trübe Brühe des deutschen Schicksalsstromes verirrt hatte, das Volk am Rhein in einen Widerstreit der Gefühle. Die Liebe zum Trantier siegte. Und zuletzt schien das Volk sogar bereit, dem weißen Wal zuzubilligen, was es dem roten Nachbarn nicht gern gewähren möchte: freies Geleit.
Was sich erst als „Ungeheuer“ (so Rheinschiffer) und dann nur mehr als „gequältes Tier“ (so „Bild“-Leser) erwies, war ein Beluga-Wal (siehe Kasten Seite 59), der in der Frühe des 18. Mai beim Stromkilometer 778,5 in Höhe von Duisburg-Neuenkamp auftauchte. Die Rheinschiffer Bernd Albrecht und Willi Dethlevs entdeckten ihn…

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